Aktuelles
Schinkels Entwurf zu einem Mausoleum, 1799 (Ausschnitt) © Museum Neuruppin     30.03.2017    18 Uhr

  Vortrag

 

  Dr. Lena R. Rehberger

  Karl Friedrich Schinkels frühe Grabmalentwürfe

   

  In seinen frühen Entwürfen zu Grabmalen und Mausoleumsbauten

  orientierte sich der Architekt Karl Friedrich Schinkel (1781–1841) stilistisch

  an der englischen und französischen Revolutionsarchitektur sowie der

  Gartenkunst um 1800. Aus dieser Entwurfsphase stammt die Zeichnung

  eines Mausoleums in strengen kubischen Formen, die einst im Besitz von

  Theodor Fontane war und sich heute im Museum Neuruppin befindet.

  Ausgehend von dieser Zeichnung stellt der Vortrag Schinkels frühe

  Grabmalentwürfe vor und zeigt einen Ausblick auf seine reife

  Grabmalkunst, mit der er stilbildend wirkte und wichtige Impulse auf

  die Entwicklung der gesamten preußischen Sepulkralkunst gab.

 

   Lena Rebekka Rehberger studierte Kunstgeschichte, Klassische

   Archäologie und Philosophie an der Freien Universität Berlin und

   promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin über die Grabmalkunst

   Karl Friedrich Schinkels (1781-1841). Die Kunsthistorikerin lebt und arbeitet

   in Berlin und Leipzig.

 

   Eintritt frei

5.3.-2.4.2017

»Auszeichnung guter Bauten im Land Brandenburg«

 Eine Ausstellung anlässlich der Preisverleihung des BDA Brandenburg
 

Vernissage am 5. März 2017, 12 Uhr

 © museum neuruppin  

 
Im November 2016 verlieh der Bund Deutscher Architekten – Landesverband Brandenburg e.V. zum vierten Mal den Preis „Auszeichnung guter Bauten im Land Brandenburg“. Von den 36 eingereichten Arbeiten wählte die Jury sechs Arbeiten aus, die eine herausragende architektonische und gesamtplanerische Qualität darstellen.
 
Die Arbeiten zeigen zeitgenössische Bauten in historischer städtischer oder ländlicher Umgebung, Umbauten unter denkmalgerechten Gesichtspunkten und moderne Erweiterungsbauten an historischen Gebäuden. Zu den sechs gleichrangig bewerteten Preisträgern zählte auch das Museum Neuruppin. Die Auszeichnung gilt den Bauten, dem gemeinsam errungenen Gesamtergebnis, und somit würdigt der Preis den Architekten wie auch den Bauherrn – im Falle des Museums Neuruppin die Springer Architekten GmbH und die Fontanestadt Neuruppin. Die fünfköpfige Jury lobte die Architektur, „die nicht nur Hülle, sondern auch Teil der Botschaften des Stadtmuseums ist“.
 
Die für den Wettbewerb eingereichten Arbeiten präsentieren das Museum Neuruppin und der BDA Landesverband Brandenburg in einer Ausstellung im preisgekrönten Anbau.