11.09.-13.11.2016

Handwerk in Brandenburg | Fotografien von Frank Gaudlitz

 

Vernissage 11.09.2016, 11 Uhr

Karosseriebau Hintze © Foto Frank Gaudlitz

 

Handwerksbetriebe prägen das wirtschaftliche und kulturelle Leben im Land Brandenburg. Sie passen sich traditionsbewusst und innovativ den Bedürfnissen ihrer Zeit an. In den Regionen sind sie wichtige Arbeitgeber und bieten vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten und berufliche Perspektiven. Viele dieser engagierten Handwerkerinnen und Handwerker hat der Potsdamer Fotograf Frank Gaudlitz in ihren Werkstätten fotografiert. Ob Fischer, Karosseriebauer, Böttcher, Schuster oder Instrumentenbauer; seine Porträts zeigen Menschen, die ihr Handwerk mit Stolz und Leidenschaft betreiben und sich in einer vielseitigen Arbeitswelt zwischen Gewerbe, Lebensstil und Kunst behaupten. 

Eine Begleitausstellung zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2016 „handwerk‑ zwischen gestern & übermorgen“.

Stadtgänge

 

   App geht´s zum interaktiven Spaziergang durch die Stadt!

   Ergänzend zum Museumsrundgang erkunden Besucher und Touristen

   individuell und interaktiv per Tablets und Smartphones die Fontanestadt

   Neuruppin. In fünf Spaziergängen zu authentischen Orten können Sie mit

   unserer App in einem Quiz Ihr frisch erworbenes Wissen zur

   Stadtgeschichte und zu Theodor Fontane testen. An der

   Realisierung des Spaziergangs zu den berühmten Neuruppiner

   Bilderbogen waren Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Schule

   Neuruppin beteiligt. Den Weg zu den einzelnen Stationen finden Sie mit

   wenigen Klicks mit Karte und GPS-Verbindung.

 

  Die Apps sind sowohl bei Google play als auch im iTunesStore

  erhältlich.

 

 

   

Neuzugang Sammlung

 

Wilhelm Gentz: Prediger in der Wüste © Museum Neuruppin

 

Das Museum Neuruppin hat großformatigen Zuwachs bekommen: Das 1888 entstandene Ölgemälde „Prediger in der Wüste“ ist dem Museum als Dauerleihgabe aus Privatbesitz übergeben worden. Der in Neuruppin geborene Wilhelm Gentz (1822‑1890) gilt als der berühmteste deutsche Orientmaler des 19. Jahrhunderts. Seine Ausbildung erhielt er in Berlin, Antwerpen, London und Paris. 1850 reiste er zum ersten Mal nach Ägypten. Weitere Reisen nach Griechenland und Nordafrika folgten. Gentz war fasziniert von der Welt des Orients. Sein Spätwerk, das von nun an in unserer Gentz` Galerie zu sehen sein wird, zeigt Männer, Frauen und Kinder, die den Worten des Predigers (Mullah) ergriffen, aufmerksam oder träumerisch lauschen. Zu diesem Motiv lassen sich Studien vergleichen, die bereits in der Galerie präsentiert werden.

Ferien mit Feliks

Das Kinderferienlager der Staatssicherheit in Klausheide

 

verlängert bis zum 21. August 2016

 

Ferien mit Feliks

 

1976 errichtet das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) am Möllensee bei Neuruppin ein zentrales Lager für die Kinder seiner hauptamtlichen Mitarbeiter. Bis zu 500 Pioniere zwischen sechs und 14 Jahren können hier gleichzeitig ihre Sommerferien verbringen.

Zum Ferienprogramm der Kinder und Jugendlichen gehören neben den üblichen Unternehmungen auch vormilitärische Übungen. Das Gelände ist weitgehend abgeschottet von der zivilen Umgebung, zahlreiche Gerüchte kursieren unter den Bewohnern der umliegenden Ortschaften. Die Öffnung des Areals vor 25 Jahren ist daher von großer Neugier begleitet.

Die Ausstellung wirft erstmals einen Blick in das zentrale Pionierferienlager der Stasi in Klausheide bei Alt Ruppin. Sie zeigt, wie das Lager ab 1975 auf- und ausgebaut wurde. Gleichzeitig gibt sie einen ersten Eindruck davon, wie die Kinder ihre Ferien am Möllensee verbrachten und macht so einen verborgenen Ort sichtbar. 

12. Mai bis 8. August 2016

Geschichten mit Flügeln

Kinderbuchillustrationen von Sonja Wimmer

 

Vernissage 12.05.16, 18.00 Uhr

 

© Sonja Wimmer

 

Buchstaben mit Flügeln, die wie Schmetterlinge fliegen. Gegenstände und Worte, die sich in Haaren verweben. Buntschillernde Blumen, die blassgraue Räume überwuchern. Solch traumhafte und surreale Bildwelten erschafft die Illustratorin Sonja Wimmer, um zarte poetische oder auch fantastische Geschichten zu bebildern. Mit „Am Tag, als Saída zu uns kam“ hat sie eine Geschichte zum Themenbereich Flucht und Migration illustriert. Susana Gómez Redondo erzählt vom Ankommen in einem fremden Land, der Begegnung zweier Kinder und dem gegenseitigen Erkunden der jeweils fremden Sprache und Kultur. Sonja Wimmer übersetzt diese Geschichte in verträumte Bilder mit zarten Farben. Der Sprache – Worten, Buchstaben und Schriftzeichen – , die in der Geschichte eine große Rolle spielt, räumt sie auch in ihren Bildern einen besonderen Raum ein.

Nach einem Designstudium und mehrjähriger Arbeit als Grafikdesignerin in München und Brüssel, hat Sonja Wimmer in Barcelona an der „Llotja“, Hochschule für Kunstgewerbe, Illustration studiert. Seitdem hat sie mehrere Kinderbücher illustriert. Sonja Wimmer lebt und arbeitet heute in Passau.