Aktuelles

Aufruf Fotoaktion „Zuhause in Neuruppin“ 24.7.2017 - 18.9.2017

 

- VERLÄNGERT BIS 25.09.2017 -

 

DURCH_EINANDER_5

Dein Zuhause. Präsentation am Samstag, 7.10.2017

 

Zuhause in Neuruppin: Und wie wohnt ihr?

Ein Fotoprojekt.

© museum neuruppin

 

Am 7.10.2017 findet die vorletzte unserer Veranstaltungen statt, das DURCH_EINANDER_5. Besonders spannend an dieser Veranstaltung ist der von den Neuruppinerinnen und Neuruppinern gewählte Ort: das eigene Zuhause. Als privater Rückzugpunkt, Aufenthaltsort von Familie und Freunden sowie Repräsentationsraum des eigenen Lebensstils bildet das eigene Zuhause einen stark emotional belegten Identifikationspunkt im Alltag jedes Einzelnen.

 

Um ein möglichst vielfältiges Bild davon zu bekommen, wie unterschiedlich die Wohnbedingungen und –formen in Neuruppin sein können, laden wir alle herzlich ein, bei unserem Fotoprojekt mitzumachen! Zeigen Sie uns, wie Sie wohnen! Haben Sie einen Lieblingsplatz in Ihrer Wohnung? Was sehen Sie jeden Morgen beim Aufwachen? Möchten Sie Ihre Familie beim Mittagessen portraitieren? Hängt ein selbstgemaltes Bild über Ihrem Sofa, auf das Sie stolz sind oder besitzen Sie ein Möbelstück, das eine Familiengeschichte erzählt?

 

Außerdem interessiert uns die Frage, was ein „Zuhause“ haben überhaupt bedeuten kann: Wie definieren Sie Ihr Zuhause? Ist es nur ein bestimmter Ort oder sind es mehrere? Was erzeugt in Ihnen ein Gefühl von Zuhause-Sein? Was ist typisch für Ihr Zuhause und unterscheidet es von dem anderer Menschen?

Wir freuen uns auf fotografische Antworten auf diese Fragen, aber auch auf Ihre ganz eigene Sichtweise auf Ihr Zuhause. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, zeigen Sie uns, was Ihnen wichtig ist! Die eigene Wohnung, die Datsche, der Hinterhof, der Garten, alles, was Ihnen ein Gefühl von Zuhause gibt, ist erlaubt. Es können Einzelbilder eingereicht werden, aber auch Bildserien.

 

Digitale Bilder bitte per Mail an oder über facebook: Durch_Einander

Analoge Bilder können direkt im Museum abgegeben oder per Post eingeschickt werden (Adresse siehe unten).

Einsendeschluss ist der 25.9.2017

 

Unter allen Teilnehmer*innen verlosen wir verschiedene Sachpreise.

Alle Beiträge der Fotoaktion werden am 7.10.2017 in einer kostenlosen Ausstellung präsentiert.

22.9.-5.11.2017

(IM) AUGENBLICK

Ausstellung des Fotoprojekts ON THE MOVE

 

Vernissage am 21. September 2017, 18 Uhr

 

© museum neuruppin

 

Rednerinnen:  Dorothea Leicht, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Museum Neuruppin

                        Claudia Röttger, Gleichstellungsbeauftragte der Fontanestadt Neuruppin

                        Anja Pietsch, Vereinsvorsitzende SocialVisions e.V.

 

Die Ausstellung (Im) Augenblick präsentiert die Fotografien von acht jungen tschetschenischen und syrischen Frauen, die in den vergangenen Jahren nach Neuruppin gekommen sind.

 

Die Fotografien entstanden im Rahmen einer mehrere Monate dauernden Workshop-Reihe für geflüchtete junge Frauen. In diesen Workshops setzten sie sich mit ihrer eigenen Person und den neuen privaten und öffentlichen Räumen auseinander.

Die Bilder spiegeln ihre Beobachtungen in der neuen Heimat und zeigen persönlich relevante Orte in Neuruppin, Porträts, Erinnerungen, Wünsche und Hoffnungen. Die Fotografien sind zugleich eine geographische als auch emotionale Verortung und bilden eine alternative Erzählung und Repräsentation der jungen Frauen.

 

Die Ausstellung beginnt in den Vermittlungsräumen und setzt sich in den Räumen der Dauerausstellung (Erdgeschoss) als Intervention fort. Während die Fotografinnen im ersten Teil anhand ihrer Arbeiten vorgestellt werden, treten die Fotografien selbst im zweiten Teil in einen Dialog mit der vorhandenen Ausstellung. So wird der Neuruppiner Stadtraum bei den Wanderungen durch die Mark Brandenburg thematisiert, die von Theodor Fontane beschriebene Bildnisgalerie um aktuelle Porträts erweitert und die Alltagsszenen von Wilhelm Gentz durch Detailaufnahmen von Alltagsgegenständen ergänzt, die Religion und Werte zum Thema haben.

23.9.2017    ab 9 Uhr

DURCH_EINANDER 4

WK III (Otto-Grotewohl-Str./ Artur-Becker-Str.)

 

„Ich erinnere mich an…“ - Geschichte(n) aus Neuruppin

Öffentliche Kunstaktion mit Annett Glöckner

© museum neuruppin

 

Am 23.9.2017 findet die vierte unserer Veranstaltungen statt, das DURCH_EINANDER_4 im WK III. Thematisch beschäftigen wir uns diesmal mit biographischen Erinnerungen und Neuruppiner Zeitzeugen*innen von früher bis heute. Wir laden daher alle Neuruppiner*innen ein, sich ab 9 Uhr mit uns zu erinnern:

 

Wie war es damals und heute in Neuruppin aufzuwachsen? Welches Gericht wurde sonntags auf den Tisch gestellt und welche Produkte gab es im Konsum? Was spielten die Kinder in den Höfen des WK? Wo hat man sich zum ersten Date verabredet? Wie haben Sie die DDR und deren Ende erlebt?

 

Sie wohnen erst seit kurzem hier? Auch junge Erinnerungen interessieren uns! Welchen Eindruck hatten Sie bei Ihrer Ankunft hier? Wer war die erste Person mit der Sie hier in Kontakt kamen? Was vermissen Sie hier und gibt es Dinge in Neuruppin, die Sie an Ihre alte Heimat erinnern?

 

Wir möchten Ihre Erinnerungen sammeln und diese gemeinsam mit Ihnen unter der Leitung der Künstlerin Annett Glöckner auf kreative Art festhalten – auf Papier, Stoff und anderem Material. Die entstehenden Objekte werden den ganzen Tag über vor Ort zu sehen und 2018 Teil unserer Ausstellung über das Projekt sein. Wer nicht gern gestaltet, ist alternativ herzlich eingeladen, seine Erinnerungen im Erzählzelt zu teilen, sich mit anderen Zeitzeugen bei kostenlosen Getränken und syrischem Gebäck auszutauschen oder einfach nur zuzuhören.

 

Annett Glöckner ist Meisterschülerin der Hochschule der Künste Berlin. Sie lebt seit über 20 Jahren in der Prignitz. Die Künstlerin arbeitet mit Schrift und Text, im öffentlichen Raum und in ihrer Objektkunst, und sie dichtet eigene Lieder und trägt sie in Performances vor. Mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen realisiert sie Kunst-Projekte zu verschiedenen Themen, oftmals als großflächige bleibende Werke im öffentlichen Raum und in Schulen. 

 

Stephanie Lehr © museum neuruppin

9.7.-19.11.2017

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ | Eine Ausstellung zum 150. Gründungstag der Freiwilligen Feuerwehr Neuruppin

 

Vernissage am 9. Juli 2017, 12 Uhr

Im Anschluss offizielle Übergabe der Chronik »150 Jahre Feuerwehr Neuruppin 1867–2017«

© museum neuruppin

 

230 Jahre nach dem Stadtbrand, 150 Jahre nach dem Aufbau der Freiwilligen Feuerwehr und 112 Jahre nach Eröffnung des MINIMAX-Werkes widmet das Museum Neuruppin den Themen Feuer und Brandbekämpfung eine eigene Ausstellung.

 

Die Stadt Neuruppin ist bis heute geprägt durch den verheerenden Brand, der am 26. August 1787 zwei Drittel der Stadt zerstörte, sowie den darauf folgenden Wiederaufbau. Infolge der größten Katastrophe, die die Stadt je erlebt hat, wurden hunderte Familien obdachlos, etliche Gebäude fielen den Flammen zum Opfer. Die Ausstellung erinnert an dieses Ereignis, zitiert Reaktionen von Zeitgenossen und reflektiert das Gedenken an den großen Stadtbrand.

 

In der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden in vielen deutschen Städten Freiwillige Feuerwehren, oft hervorgehend aus den damals populären Turnervereinigungen. In Neuruppin wurde am 6. August 1867 die Freiwillige Turner-Feuerwehr aus der Turngruppe um Carl Loose gegründet. Dies war der Ursprung einer organisierten Brandbekämpfung, getragen von vielen Freiwilligen, die seit 150 Jahren mit großem Engagement ihren Dienst tun. Die Ausstellung beleuchtet verschiedenste Aspekte der Freiwilligen Feuerwehr Neuruppin, von ihrer Gründung bis zur Ausrüstung.

 

Doch welche Mittel standen früher für die Brandbekämpfung zur Verfügung? Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Gerätschaften für den Kampf gegen das immer wieder drohende Feuer. In diesem Kontext ist für Neuruppin die Geschichte der Firma MINIMAX von ganz besonderer Bedeutung. Mit der Kombination aus technischer Innovation und einer breit angelegten Vermarktungsstrategie entwickelte sich die MINIMAX AG Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem weltweit agierenden Unternehmen. Die Ausstellung bietet einen Einblick in die historische Produktpalette des Feuerlöschgeräteherstellers.

 

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Neuruppin