Sammlungszugänge
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Vielleicht haben auch Sie verborgene „Schätze“?

Meist liegen diese auf dem Dachboden in Kisten, finden sich im Keller in alten Koffern oder werden bei Wohnungsauflösungen entdeckt.

Wir freuen uns über neue Objekte und die dazugehörige Geschichte.

 

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme:

 

Carola Zimmermann

 

T 03391 - 355 5102

F 03391 - 355 5117

© Museum Neuruppin

 

Seit März 2017 zeigt das Museum Neuruppin ein weiteres Werk des Malers und Grafikers Walter Kuphal. Seit etwa 1935 hatte das Bild die wechselvollen Zeitläufte im Besitz einer aus Neuruppin stammenden Familie überdauert. Der Förderverein erwarb das Bild und ergab es dem Museum als Schenkung.

 

Das Gemälde zeigt eine Landschaft mit Bauerngehöft an einer baumbestanden Landstraße. Das eingeschossige Fachwerkhaus und die Nebengebäuden sind nur schemenhaft zu erkennen. Die Darstellung ist mit breitem Pinselstrich und kurzen Farbauflagen ausgeführt. Details treten zurück zugunsten einer geschlossenen Gesamtwirkung. Mit seinem ausgeprägten Sinn für das spezifische Licht und die Farben dieser Jahreszeit hält Kuphal die Stimmung märkischer Dörfer in dieser Jahreszeit fest. Während seines Schaffens skizzierte Kuphal häufig in der freien Natur und vollendete seine Gemälde im Atelier. Im Vergleich zu seinen detailliert ausgeführten Landschaften dürfte dieses Bild zu den Naturstudien des Künstlers zählen.

 

 

© Museum Neuruppin

 

Das Museum Neuruppin hat 2016 großformatigen Zuwachs bekommen: Das 1888 entstandene Ölgemälde „Prediger in der Wüste“ ist dem Museum als Dauerleihgabe aus Privatbesitz übergeben worden. Der in Neuruppin geborene Wilhelm Gentz (1822‑1890) gilt als der berühmteste deutsche Orientmaler des 19. Jahrhunderts. Seine Ausbildung erhielt er in Berlin, Antwerpen, London und Paris. 1850 reiste er zum ersten Mal nach Ägypten. Weitere Reisen nach Griechenland und Nordafrika folgten. Gentz war fasziniert von der Welt des Orients. Sein Spätwerk, das von nun an in unserer Gentz` Galerie zu sehen sein wird, zeigt Männer, Frauen und Kinder, die den Worten des Predigers (Mullah) ergriffen, aufmerksam oder träumerisch lauschen. Zu diesem Motiv lassen sich Studien vergleichen, die bereits in der Galerie präsentiert werden.