WECHSELAUSSTELLUNGEN

 

 

11. Oktober 2026 - 5. April 2027

 

 

Ausstellungsplakat
Unbekannter Künstler nach Antonio Rossellino, Maria mit Jesuskind und Engeln, Stuckrelief, Florenz um 1450, © Diözesanmuseum Freising, Foto: Walter Bayer
Gutshaus Radensleben, um 1920, Privatbesitz
In der Ausstellung - Instagram Reel

Das Museum Neuruppin präsentiert eine Ausstellung über die Familie von Quast, deren Wohnsitz Radensleben sowie die dort bis 1945 befindliche Kunstsammlung. Diese ging vor allem auf Ferdinand von Quast (1807–1877) zurück, der nach seinem Besuch des Neuruppiner Gymnasiums und der Berliner Bauakademie als Schüler von Karl Friedrich Schinkel schließlich 1843 zum ersten preußischen „Konservator der Denkmäler“ ernannt und somit ein Begründer der modernen Denkmalpflege wurde.
 

Ferdinand von Quast pflegte auch privat eine große Leidenschaft für Kunstwerke unterschiedlichster Epochen und Herkunft, die er in Radensleben, heute ein Ortsteil der Flächenstadt Neuruppin, zusammentrug. Darunter befanden sich bedeutende italienische Gemälde und Skulpturen des Spätmittelalters und der Renaissance, friderizianische Möbel und Porträts sowie ein großer Bestand an originalen Zeichnungen von Schinkel. Die Sammlung wurde Ende des Zweiten Weltkriegs teils zerstört, teils ausgelagert und von der Familie auf der Flucht nach Westdeutschland gerettet. Heute sind die noch erhaltenen Kunstwerke weit verstreut. Teile der Sammlung werden in der Ausstellung erstmals wieder zusammengefügt.

 

Das Museum dankt für die Unterstützung der Ausstellung der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin und den Freunden der Preußischen Schlösser und Gärten e. V. 

Logo Sparkasse Ostprignitz-Ruppin Logo Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten 

sowie dem Förderverein für das Museum Neuruppin e. V. 

 

 

 

 

Pressemitteilung, 2. Oktober 2026

Einladung zur Ausstellungseröffnung am 11. Oktober 2026

 

 

 

Begleitprogramm:

Weitere Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung erhalten Sie im Veranstaltungskalender.

 

 

Veranstaltungshinweis: 

10. November 2026 | 18 Uhr (c.t.)  

VORTRAG

Die Familie von Quast auf Radensleben und ihre Kunstsammlung

Referenten: Ulrich Feldhahn und Sebastian Panwitz

Veranstalter: LANDESGESCHICHTLICHE VEREINIGUNG FÜR DIE MARK BRANDENBURG E.V.

Ort: Bibliothek der LANDESGESCHICHTLICHEN VEREINIGUNG FÜR DIE MARK BRANDENBURG (in Haus 4 der BERLINER STADTBIBLIOTHEK), Breite Straße 30–36 (Zugang: Schlossplatz, über den Innenhof), 10178 Berlin-Mitte.

 

 

Pressestimmen

https://www.keusch-reisezeiten.de/post/2026-10-neuruppin-schinkel vom 16. Oktober 2026

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

AKTUELL ALS SONDERAUSSTELLUNG IM BILDERBOGENRAUM  

Wenn ein Werbespruch Wirkung zeigt…

Eine Präsentation von neuen Objekten der Museumssammlung

 

 

 

 

Ausstellungsplakat
Neuzugänge in der Sammlung: Lithostein aus Weißenburg mit passendem Bilderbogen. Foto: Museum Neuruppin
Ein Blick in die Vitrine mit Figurenspiel-Bilderbogen und Zinn-Compositions-Figuren der Firma Ernst Heinrichsen-Zinnfiguren in Nürnberg um 1900

Der Slogan „… zu haben bei Gustav Kühn, Neuruppin“, gedruckt auf den bunten Bilderbogen, machte den Namen der märkischen Stadt national und international bekannt. Das Museum Neuruppin besitzt über 12.000 Bilderbogen aus Neuruppin und anderen europäischen Produktionsstätten. Dieser überregional bedeutende Sammlungsschwerpunkt wird kontinuierlich ausgebaut. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, einige Lücken in der Sammlung erfolgreich zu schließen. So konnten ein größeres Konvolut Neuruppiner Bogen sowie Objekte aus dem Kontext der Bilderbogenproduktion aus der privaten Sammlung von Dietrich Hecht (Aschaffenburg) erworben werden. Mit weiteren teils gestifteten, teils angekauften Objekten werden die Neuerwerbungen im Bilderbogenraum vorgestellt. 

 

 

 Einladungskarte 

Einladung zur Eröffnung der Präsentation am 22. Februar 2026