Archiv Wechselausstellungen 2025
23.11.2025 – 26.1.2026
WECHSELAUSSTELLUNG
ZWISCHEN BAUKUNST UND NATUR
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit Neuruppins Partnerstadt Nymburk anlässlich ihres 750. Stadtjubiläums



Bild: Labe Cidlina, Fotograf:Jiří Jiroušek
Der Fotograf Jiří Jiroušek hat über Jahre hinweg viele Städte und Landschaften Tschechiens aus der Luft fotografiert – aus einem Motorschirm. Entstanden sind eindrucksvolle Fotografien aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Ergänzt werden die Fotos durch historische Postkarten der Stadt Nymburk, die einen Blick in die Vergangenheit der Partnerstadt Neuruppins gestatten. Die Ausstellung bietet darüber hinaus Aufnahmen des Fotografen von weiteren tschechischen Orten und macht neugierig auf eine Erkundung unseres Nachbarlandes.
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Pressemitteilung, 23.11.2025 als PDF-Datei
6.7.–3.11.2025
Jubiläumsausstellung
Momentaufnahmen | 160 Jahre Museum in Neuruppin




Zur 500-Jahr-Feier des Friedrich-Wilhelms-Gymnasiums am Schulplatz wurde 1865 in der dortigen Aula das „Zieten-Museum“ gegründet. Es präsentierte erstmals die „Sammlung vaterländischer Alterthümer“ des Landrats von Zieten.
Anlässlich seines 160. Jubiläums zeigt das Museum die Ausstellung Momentaufnahmen | 160 Jahre Museum in Neuruppin. Sie wirft Schlaglichter auf die Geschichte des Museums und seiner Sammlung, die 1911 in die Gentz’sche Villa im Tempelgarten zog und seit den 1950er Jahren im Noeldechen-Haus in der August-Bebel-Straße präsentiert wird.
Die Ausstellung greift die Entwicklung des Museums auf, das durch seine lange Tradition eine zentrale kulturelle Bedeutung für Neuruppin erlangt hat. Das Jubiläum ist eine wunderbare Gelegenheit, die Vergangenheit des Museums zu entdecken und gleichzeitig die lebendige Verbindung zwischen der Stadt, ihrer Geschichte und Kultur zu feiern.
24.7.–29.9.2025
Eine Ausstellung der Galerie am Bollwerk on tour 2025 zu Gast im Museumsgarten:




Der Verein Galerie am Bollwerk Neuruppin, der seit November 2023 „on tour“ unterwegs ist, hat 27 Kulturschaffende der Region zu seinem ersten thematischen Kunstprojekt eingeladen. Mit dem 14 km langen Ruppiner See und den vielen Gewässern, die das Ruppiner Land durchziehen, liegt das Thema auf der Hand: Wasser – lebensnotwendig für Pflanze, Tier und Mensch. Die Arbeiten werden in Ausstellungen an drei Orten in Neuruppin präsentiert.
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Einladung Galerie am Bollwerk "on Tour" 2025
Faltblatt Galerie am Bollwerk "on-tour" 2025
23.2. – 16.6.2025
12 Wanderungen durch die Moderne
Eine Ausstellung mit Werken von Anton Henning anlässlich des 10. Jahrestages der Eröffnung des Museumsneubaus
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 23.2.2025 | 11 Uhr
Der seit über 30 Jahren in der Ostprignitz beheimatete Künstler Anton Henning bringt seine Verbundenheit mit der Gegend und den Menschen seiner Wahlheimat durch eine großzügige Schenkung von zwölf Ölgemälden zum Ausdruck. Alle Gemälde in der als Inszenierung zu verstehenden Ausstellung verbindet dasselbe Motiv: das Blumenstillleben. Anton Henning spielt gekonnt und lässig auf der Klaviatur der Moderne – und so auch die einzelne Formate ein Stück weit gegeneinander selbst aus, so dass sich dem Betrachter die unmittelbare Frage nach der Prüfung der Sehgewohnheiten und dem Kanon des vermeintlich Schönen und womöglich Überkommenen stellt.
Genau zehn Jahre nach der Eröffnungsausstellung des Museumsneubaus mit dem Titel „Heimat schaffen – home is where the heart is, ll“ bietet der Künstler dem Museum 15 Werke an, von denen zwölf per Besuchervotum als Schenkung an das Museum Neuruppin gehen sollen. „Eine Herzensangelegenheit“ so der Künstler Anton Henning, dessen Werke in diesem Jahr noch in einigen anderen in- und ausländischen Museen zu betrachten sein werden.
Pressemitteilung, 10.02.2025 als PDF-Datei
Einladung zur Ausstellungseröffnung als PDF-Datei
8.2. – 5.5.2025
"Stadt, die ich liebte, die mich liebte"
Eva Strittmatter und Neuruppin
Neuruppin, die Geburtsstadt Eva Strittmatters, ist eine biografische Leerstelle. Obwohl die Erlebnisse und visuellen Eindrücke ihrer „Kindheitsstadt“ das literarische Werk beeinflusst haben, spielen die Jahre zwischen 1930 und 1947 für die Rezeption der Schriftstellerin bislang keine Rolle.
Bereits als Jugendliche schreibt sie erste Gedichte. Mit den Jahren erfuhr Eva Strittmatter „das Verhältnis zur Natur“ als „Konstante ihres Lebens“. In ihrem autobiografischen Text Mai in Piešt’any (1986) erinnert sich die Autorin an Neuruppins „Topographie, an Geruch, Geräusch, Geschmack in Hitze und Kälte, Milde und Strenge“ sowie an ihre erste Liebe, die ihr durch den Tod des siebzehnjährigen Geliebten nach der Schlacht um die Seelower Höhen kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs entrissen wurde.
Anlässlich des 95. Geburtstags werden erstmals zahlreiche originale Lebenszeugnisse der Neuruppiner Zeit aus Eva Strittmatters Nachlass präsentiert, der im Literaturarchiv der Akademie der Künste (Berlin), verwahrt wird. Fotos im Kreise der Familie und Freundinnen, Zeichnungen aus der Grundschulzeit, ein Schulheft und ihr Poesiealbum, Briefe sowie eine Kindheitserzählung
und Gedichte geben Einblicke in ihre Lebens- und künstlerische Phantasiewelt. Eine Auswahl von Manuskripten verdeutlicht zudem das ständige Ringen um „Ursubstanz von Leben und Welt“ im lyrischen Schreibprozess.
Die Ausstellung wird kuratiert von Franka Köpp und Gabriele Radecke, Literaturarchiv der Akademie der Künste, Berlin, in Kooperation mit dem Museum Neuruppin.

8.2. - 10.3.2025
Inspiriert durch ... Eva Strittmatter

Zur Gestaltung einer Festveranstaltung zu Ehren von Eva Strittmatter wurden Künstlerinnen und Künstler vom Amt für Kultur und Tourismus aufgerufen sich von der großen Dichterin inspirieren lassen. Sie präsentierten ihre Beiträge in einem abwechslungsreichen Abendprogramm am 8.2.2025 und in der kleinen, aber feinen Ausstellung Inspiriert von … Eva Strittmatter im Altbau des Museums. Mit dabei: Christina Dawson (Lyrik), Annett Glöckner (Performance und Bildende Kunst), Nicole Graf (Bildende Kunst), Angela Gransow (Mode), Volkmar Heuer-Strathmann (Vortrag), Angela Hundsdorfer (Moderation), Dr. Gabriele Radecke (Kuratorin der Jubiläumsausstellung „Stadt, die ich liebte, die mich liebte"), Ginette Teske (Bildende Kunst) und Wencke Wollny (Karl die Große, Musik). Die Festveranstaltung und die Ausstellung Inspiriert durch ... Eva Strittmatter organisierte das Amt für Kultur und Tourismus der Fontanestadt Neuruppin in Zusammenarbeit mit dem Museum Neuruppin.
24.11.2024 - 3.3.2025
Emilie200
Eine Ausstellung zu Emilie Fontanes Jubiläumsjahr
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 24.11.2024 | 14 Uhr
Anlässlich des 200. Geburtstages von Emilie Fontane, der Ehefrau von Theodor Fontane, zeigt das Museum Neuruppin in Kooperation mit dem Theodor-Fontane-Archiv die Ausstellung Emilie200.
Emilie Fontane (1824–1902) war die Weggefährtin und Ehefrau des wohl bedeutendsten deutschsprachigen Autors des Realismus, Theodor Fontane. Anlässlich ihres 200. Geburtstags zeigt das Museum Neuruppin die vom Theodor-Fontane-Archiv in Potsdam erarbeitete Ausstellung Emilie200.
Die Ausstellung bietet Einblicke in die bewegte Biografie und die vielfältigen Rollen und Funktionen, die Emilie Fontane einnahm. Die Tafelausstellung wird ergänzt durch selten gezeigte Originale aus dem Bestand des Museum Neuruppin sowie aus Privatbesitz.
Ziel der Ausstellung ist es, einen Blick auf ein ebenso kompliziertes wie vielschichtiges Frauenleben im 19. Jahrhundert zu werfen. In diesem Sinne rückt mit der Briefschreiberin ein weibliches Schreiben jenseits öffentlicher Publikationsmedien in den Blick. Die tragende Rolle von Frauen in der Familie und damit weibliche Sorgearbeit werden ebenso thematisiert wie die weibliche Arbeit als selten beachtete Ermöglichungsbedingung männlicher Schriftstellertätigkeit. Schließlich wird am Beispiel Emilie Fontanes anschaulich, dass das literarische Feld des 19. Jahrhunderts wesentlich von einer überwiegend weiblichen Lesekultur getragen wurde.
Einladungsflyer als PDF-Datei



10.10.2024 - 27.1.2025
10 Jahre Medizinische Hochschule Brandenburg
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 10.10.2024




Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) wurde im Oktober 2014 als Brandenburgs erste Hochschule mit medizinischer Fakultät gegründet. Sie wird von den Ruppiner Kliniken (heute ukrb), dem
Städtischen Klinikum Brandenburg GmbH, der Immanuel Diakonie, der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin und den Stadtwerken Neuruppin getragen. Die MHB dient der Ausbildung von Human- und Zahnmediziner:innen sowie Psychotherapeut:innen und Versorgungsforschenden.
In der Jubiläumsausstellung, die MHB-Medizinhistoriker Andreas Jüttemann zusammen mit Medizin- und Psychotherapiestudierenden erstellt hat, werden Interviews mit Gründerpersönlichkeiten, Mitarbeitenden und Studierenden zu sehen sein. Auch werden Personen und Orte der Psychologie-und Medizingeschichte Brandenburgs vorgestellt, mit einem Fokus auf den Landkreis Ostprignitz-Ruppin.
Die Ausstellung wird unterstützt von der Stiftung der Sparkasse OPR und dem Förderverein der MHB.


AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Donnerstag, 10.10.2024 | 18 Uhr
Zur Eröffnungsfeier kamen 134 Gäste, die Maja Peers (Museumsleiterin) begrüßte. Statt Grußworten gab es eine Podiumsdiskussion mit Ursula Nonnemacher (Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg), Prof. Dr. Dieter Nürnberg (Gründungspräsident der MHB), Prof. Dr. Edmund Neugebauer (ehem. Präsident der MHB) und Prof. Dr. Dr. Hans-Uwe Simon (amtierender Präsident der MHB). Prof. Dr. Andreas Jüttemann (MHB-Medizinhistoriker) moderierte und führte in die Ausstellung ein.



