5.3.-2.4.2017

»Auszeichnung guter Bauten im Land Brandenburg«

 Eine Ausstellung anlässlich der Preisverleihung des BDA Brandenburg
 

Vernissage am 25. März 2017, 12 Uhr

Preisträger © Frank Rösner, Christian Richters, Erica Overmeer, Thomas Heimann, Zooey Braun  

Im November 2016 verlieh der Bund Deutscher Architekten – Landesverband Brandenburg e.V. zum vierten Mal den Preis „Auszeichnung guter Bauten im Land Brandenburg“. Von den 36 eingereichten Arbeiten wählte die Jury sechs Arbeiten aus, die eine herausragende architektonische und gesamtplanerische Qualität darstellen.
 
Die Arbeiten zeigen zeitgenössische Bauten in historischer städtischer oder ländlicher Umgebung, Umbauten unter denkmalgerechten Gesichtspunkten und moderne Erweiterungsbauten an historischen Gebäuden. Zu den sechs gleichrangig bewerteten Preisträgern zählte auch das Museum Neuruppin. Die Auszeichnung gilt den Bauten, dem gemeinsam errungenen Gesamtergebnis, und somit würdigt der Preis den Architekten wie auch den Bauherrn – im Falle des Museums Neuruppin die Springer Architekten GmbH und die Fontanestadt Neuruppin. Die fünfköpfige Jury lobte die Architektur, „die nicht nur Hülle, sondern auch Teil der Botschaften des Stadtmuseums ist“.
 
Die für den Wettbewerb eingereichten Arbeiten präsentieren das Museum Neuruppin und der BDA Landesverband Brandenburg in einer Ausstellung im preisgekrönten Anbau.

27.11.2016-26.02.2017

Bilderbogen selber machen | Neue Spiele mit alter Technik

Eine Ausstellung zum Mitspielen

Modernes Laufspiel © Museum Neuruppin

 

Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse unseres Museumsprojektes, in dem sich Kindergarten- und Vorschulkinder bis hin zu Schülern der achten Klasse der Stadt Neuruppin spielerisch und kreativ mit den Neuruppiner Spielebogen beschäftigen.

Die Projektpartner sind der Evangelische Kindergarten, die Evangelische Schule, das Montessori Kinderhaus, die Montessori Schule, die Grüne Schule Wustrau sowie die Karl-Liebknecht-Schule in Neuruppin.

 

Das Projekt wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft,

Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg.

 

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11.09.-13.11.2016

Handwerk in Brandenburg | Fotografien von Frank Gaudlitz

Karosseriebau Hintze © Foto Frank Gaudlitz

 

Handwerksbetriebe prägen das wirtschaftliche und kulturelle Leben im Land Brandenburg. Sie passen sich traditionsbewusst und innovativ den Bedürfnissen ihrer Zeit an. In den Regionen sind sie wichtige Arbeitgeber und bieten vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten und berufliche Perspektiven. Viele dieser engagierten Handwerkerinnen und Handwerker hat der Potsdamer Fotograf Frank Gaudlitz in ihren Werkstätten fotografiert. Ob Fischer, Karosseriebauer, Böttcher, Schuster oder Instrumentenbauer; seine Porträts zeigen Menschen, die ihr Handwerk mit Stolz und Leidenschaft betreiben und sich in einer vielseitigen Arbeitswelt zwischen Gewerbe, Lebensstil und Kunst behaupten. 

Eine Begleitausstellung zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2016 „handwerk‑ zwischen gestern & übermorgen“.

Ferien mit Feliks

Das Kinderferienlager der Staatssicherheit in Klausheide

 

Ferien mit Feliks

 

 

1976 errichtet das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) am Möllensee bei Neuruppin ein zentrales Lager für die Kinder seiner hauptamtlichen Mitarbeiter. Bis zu 500 Pioniere zwischen sechs und 14 Jahren können hier gleichzeitig ihre Sommerferien verbringen.

 

Zum Ferienprogramm der Kinder und Jugendlichen gehören neben den üblichen Unternehmungen auch vormilitärische Übungen. Das Gelände ist weitgehend abgeschottet von der zivilen Umgebung, zahlreiche Gerüchte kursieren unter den Bewohnern der umliegenden Ortschaften. Die Öffnung des Areals vor 25 Jahren ist daher von großer Neugier begleitet.

 

Die Ausstellung wirft erstmals einen Blick in das zentrale Pionierferienlager der Stasi in Klausheide bei Alt Ruppin. Sie zeigt, wie das Lager ab 1975 auf- und ausgebaut wurde. Gleichzeitig gibt sie einen ersten Eindruck davon, wie die Kinder ihre Ferien am Möllensee verbrachten und macht so einen verborgenen Ort sichtbar.

 

 

 

 

Anton Henning:

"Heimat schaffen - home is where the heart is (II)"

22. Februar bis 13. September 2015

 

© VG Bild-Kunst, Bonn 2015

 

Der 1964 in Berlin geborene Anton Henning, den seine Künstlerlaufbahn seit Mitte der 1980er Jahre über Berlin, London und New York geführt hat, ist seit nunmehr über 20 Jahren in der Nähe von Neuruppin am Rhinluch verwurzelt. Er lebt und arbeitet dort mit ungebremstem Schwung an einem Werk, das sich schon auf Grund seiner schieren Opulenz, Vielschichtigkeit und Verspieltheit nicht in die gängigen Ismen der Kunstkritik einordnen lässt. Der Autodidakt Anton Henning malt, fotografiert, filmt, bildhauert, zeichnet, musiziert, entwirft und baut ganze Räume. Er fordert das Risiko geradezu heraus, Missverständnisse zu provozieren, und, ohne das Politische direkt anzusprechen, zu polarisieren. Im übertragenen Sinne zerlegt er die ganze Kunstgeschichte bis hin zur Gegenwart, um sie wieder neu zu konstruieren. Eine Art Gesamtkunstwerk.

 

Mit der Ausstellung "Heimat schaffen - home is where the heart is (I)" im Kurt Tucholsky Literaturmuseum in Rheinsberg (12. Oktober 2014 – 1. März 2015) tastet sich Henning in seinen teilweise frühen fotografischen Selbstinszenierungen mittels eines humorvollen Rollenspiels an den Begriff Heimat heran. Landschaftsdarstellungen der "Heimat" im Stil des Deutschen Impressionismus verklären das Heimatliche in pastoral-romantisierender Ölmalerei. Anton Henning ist ein Meister der schonungslosen (Selbst)Ironie, Doppeldeutigkeit und geradezu liebevollen Präzision.

 

Mit "Heimat schaffen - home is where the heart is (II)"  im Museum Neuruppin sorgt Anton Henning für einen fulminanten Eröffnungsauftakt des neuen Raumes für Wechselausstellungen. In der eigens für den Raum konzipierten Installation verbindet Anton Henning sakral anmutende Hinterglasmalereien mit subtilen Wortspielen, sich selbst persiflierende Pseudo-Road Movies, Aktdarstellungen und Landschaftsmalereien im Stil des späten 19 Jahrhunderts. Selbstportraits, Billboard-Collagen, abstrakte Skulpturen, Möbelobjekte und eine alles umschließende Wandmalerei zu einem liebevoll und zugleich subversiven, romantisch-ironisch formulierten Heimatbegriff.                    

 

Veranstaltungen zur Ausstellung

 

 
© VG Bild-Kunst, Bonn 2015 22.02.2015 11 Uhr

Eröffnung der Ausstellung

Anton Henning:

"Heimat schaffen - home is where the heart is (II)"

 

Eine Zusammenarbeit mit dem Kurt Tucholsky Literaturmuseum Rheinsberg

01.03.2015

 

 

 

 

 

 

14 Uhr

 

 

16 Uhr

Halbzeit

Rundgang mit Anton Henning durch seine Ausstellung

"Heimat schaffen - home is where the heart is (I) und (II)"

 

Kurt Tucholsky Literaturmuseum Rheinsberg

 

Museum Neuruppin

© VG Bild-Kunst, Bonn 2015 18.03.2015 13 Uhr

Mittwochsführung

durch die Ausstellung

Anton Henning: "Heimat schaffen - home is where the heart is (II)"

 

 

Lorenz Kienzle | Ronka Oberhammer:

"Baustelle. Betreten erwünscht!"

18. Mai bis 9. Juni 2014

 

                                                                                                                   Foto: Lorenz Kienzle | Ronka Oberhammer

Die denkmalgeschützten Zimmer des Noeldechen-Hauses, die großzügigen Räume des neu errichteten Anbaus und die Veränderungen dieser Räume während der Bauzeit sind Gegenstand der fotografischen Betrachtungen von Lorenz Kienzle und Ronka Oberhammer. Die beiden Fotografen haben die über zwei Jahre andauernden Baumaßnahmen am Museum Neuruppin begleitet und eine einzigartige Dokumentation geschaffen. Ihre Aufnahmen thematisieren das Gebäude in einem Zustand des Übergangs, der für die Öffentlichkeit unsichtbar blieb.

 

Aufnahmen, die Lorenz Kienzle bereits 2005 im Museum Neuruppin gemacht hat, fordern zum Vergleichen und Erinnern auf. Alle Fotografien werden in unmittelbarer Umgebung ihrer Entstehung, in den frisch sanierten, aber noch leeren Räumen des Museums ausgestellt und laden dazu ein, das ganze Haus zu erkunden. Die Arbeiten sind eine Hommage an das größte Exponat des Museums: das Gebäude selbst.

 

Lorenz Kienzle (*1967) und Ronka Oberhammer (*1972) leben und arbeiten als freie Fotografen in Berlin.