Aktuelles

Das Ausstellung- und Veranstaltungsprogramm von Juli bis September 2018 finden Sie hier.

1.7.-9.9.2018

Wechselausstellung

HAUS MOLCHOW & HAUS KOSMACK.
Baugeschichte am Molchowsee

 

Ausstellungseröffnung am 1.7.2018, 12 Uhr 

 

                Haus Molchow 1908 (Carsten Bergmann)

 

Um 1907 bzw. 1910 wurden zwei prachtvolle Landhäuser am Ufer des Molchowsees bei Neuruppin errichtet: Haus Molchow nach einem Entwurf der finnischen Architekten Herman Gesellius und Eliel Saarinen sowie Haus Kosmack aus der Feder von Hermann Muthesius.

                                                 

Diese auch international beachteten Häuser repräsentierten die modernste und vorbildlichste Landhausarchitektur ihrer Zeit. Die Ausstellung zeigt die wechselvolle Geschichte der beiden untergegangenen Häuser und ihrer diversen Bewohner.

                                             

Die Ausstellung basiert auf der Publikation »Haus Molchow & Haus Kosmack. Baugeschichten am Molchowsee in der Mark Brandenburg« von Teppo Jokinen, die durch die Ferdinand-Möller-Stiftung und das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg mit Mitteln aus der Glücksspielabgabe der Lotterien und Sportwetten des Landes Brandenburg gefördert wurde.

24.6.-23.9.2018  
Kabinettausstellung

"RUPPIN HÄLT SICH NOCH!"
Der 
Dreißigjährige Krieg.

 

Ausstellungseröffnung am 24. Juni 2018, 12 Uhr

Ausstellungsplakat

 

Der Dreißigjährige Krieg vor 400 Jahren prägte, auch jenseits der Schlachtfelder, das Leben in den Städten und auf dem Land in weiten Teilen Europas. Das Museum Neuruppin widmet sich in der Ausstellung den

Kriegsereignissen in der Stadt Neuruppin. Die Bevölkerung erlebte durchziehende Militärtruppen, Einquartierungen, wirtschaftliche Not,  Brandschatzungen, Plünderungen, Pest-Epidemien und jahrelange

militärische Besetzung. 
Überlieferte Berichte dieser Zeit und erhaltene Dokumente vermitteln persönliche Wahrnehmungen und die Schicksale von Menschen. Sie zeigen ein Bild von dem Leben angesichts der über mehrere Jahrzehnte   

andauernden Kriegsereignisse.

Ausstellung

 

Luther auf Papier

 

Ort: Bilderbogenraum im Neubau des Museums, 1. OG

© Museum Neuruppin

 

Die 500. Wiederkehr des Tages, an dem Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlug, nahm das Museum Neuruppin zum Anlass, in der Dauerausstellung neben der Geschichte der Verlage Kühn, Oehmigke & Riemschneider und Bergemann einen besonderen Schwerpunkt auf die Produktion von religiösen Bilderbogen zu setzen.

 

Die Bilderbogen boten viele unterschiedliche Darstellungen mit christlichem Inhalt. Darunter waren Segenssprüche und Heiligenbildchen sowie Bildergeschichten zum Leben des Reformators Martin Luther. Sein Porträt stand auch Bibeln und erbaulichen Traktaten voran. Auf Bilderbogen erinnerte man an Feste zu Reformationsjubiläen oder konnte die Wartburg bei Eisennach als Modell aufbauen. Auch heutige Verleger von Kartonmodellen bieten zum 500. Reformationsjubiläum besondere Bastelbogen an.

Die Präsentation im Bilderbogenraum zeigt historische und neue Kartonmodelle, Bilderbogen und weitere Sammlungsobjekte.