AKTUELLES

CORONA in Neuruppin

Gegenwart sammeln für das Museum der Zukunft

Sammlungsaufruf

 

Die aktuelle Corona-Pandemie ist in ihrem Ausmaß und ihrer zeitlichen Dauer ein weltweit einschneidendes Ereignis. Sie fordert die Menschen in ihrem Alltag heraus. Die Pandemie lässt wie ein Brennglas Versäumnisse der Vergangenheit und Herausforderungen der Zukunft deutlich hervortreten. Sie verändert unsere Gesellschaft nachhaltig.

 

Wie werden wir uns in Neuruppin an die Pandemie erinnern?

Im Museum Neuruppin wollen wir das Leben mit Corona für die zukünftigen Generationen festhalten. Hierfür suchen wir nach Fotos, Dokumenten, persönlichen Erinnerungsstücken und Alltagsgegenständen, die die Veränderungen und Herausforderungen in der Pandemiezeit in Neuruppin abbilden. Vieles ist denkbar: eine Stoffmaske mit besonderer Geschichte, die Einladung zum Impftermin oder Fotos aus dem veränderten Familienalltag. Wie sah der Kindergarten-/Schulalltag zuhause aus? Wie haben Sie Ihre Freizeit verbracht? Wie hielten Sie mit Freund:innen oder den Großeltern Kontakt? Welche Veränderungen in der Stadt haben Sie bemerkt? Auf welche Hilfsangebote sind Sie aufmerksam geworden? Haben Sie vielleicht neue Orte in der Stadt für sich entdeckt?

 

Sie möchten sich beteiligen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf und bringen Ihre Bilder, Objekte und Geschichten ins Museum. Sie erreichen uns telefonisch unter 03391-3555100 oder per E-Mail: . Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und Ihre Beiträge!

Änderung der Laufzeit

 

Aus organisatorischen Gründen endet die Ausstellung nicht wie geplant am 13. September, sondern bereits am 6. September 2021.

 

Ausstellungsplakat "Neuruppin 1990 | 2020. 30 Jahre Deutsche Einheit"

NEU: Ein Ticket für drei Museen im Ruppiner Land

Drei-Museen-Ticket

Brandenburg-Preußen Museum WustrauTucholsky Literaturmuseum Schloss RheinsbergMuseum Neuruppin
 

Drei-Museen-Ticket
 

Das Drei-Museen-Ticket ermöglicht ab sofort den Besuch aller drei Häuser zu einem ermäßigten Gesamtpreis. Das Kombi-Ticket kann in einem der drei Museen zu einem Preis von 9,00 Euro erworben werden. Innerhalb eines Monats können mit dem Ticket die beiden anderen Museen jeweils einmal besucht werden.

Die drei Museen im Ruppiner Land wollen damit gegenseitig auf sich aufmerksam machen und die Besucherinnen und Besucher, die eines der Museen aufgesucht haben, auch für die anderen beiden Häuser interessieren. Zugleich wollen sie gegenseitig auf Veranstaltungen und Sonderausstellungen hinweisen. Sowohl das gemeinsame Plakat als auch die Tickets sind mit QR-Codes versehen, die jeweils auf die Websites der Museen führen. Die Museen versprechen sich damit ein besucherorientiertes Angebot für Gäste in der Region.

fontane.200/ word & play (2020)

Theodor Fontane Games

Ein Computerspiel zu THEODOR FONTANE für Jugendliche ab 11 Jahren.

 

Mit dem Game THEODOR können sich jugendliche und junggebliebene Besucher:innen durch verschiedene Stationen rund um Fontanes Leben und Werk zocken.

 

Theodor Fontane Game

Titelseite Flyer Theodor Fontane Game

 

Weitere Information unter https://www.word-and-play.de.

Die Neuruppiner Tuchmacherfamilie Ebell aus der Sicht eines Nachfahren

Im Rahmen der Überarbeitung der Dauerausstellung zeigt das Museum Neuruppin seit Anfang Mai einige private Leihgaben, die im Zusammenhang mit der Geschichte der Neuruppiner Tuchfabrik Christian Ebell stehen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1795. Im 19. Jahrhundert entwickelte es sich zur erfolgreichsten Tuchfabrik in Neuruppin. Der Großteil der Objekte wurde dem Museum von dem privaten Leihgeber Heinrich Reitz zur Verfügung gestellt. Herr Reitz ist als Nachfahre der Familie Ebell in Besitz eines umfangreichen Familienarchivs, das er größtenteils ausgewertet und transkribiert hat. Für Ende Mai war im Museum eine öffentliche Gesprächsrunde mit Herrn Reitz geplant. Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen musste diese Veranstaltung auf den 23. September 2020 um 17:30 Uhr verschoben werden. Für Interessierte steht ein Interview mit Herrn Reitz zur Verfügung. Der Beitrag gibt Einblicke in den neuen Bereich der Dauerausstellung sowie in sein Familienarchiv.

 

 

 

Das Museum Neuruppin digital entdecken

Bunt und populär – Neuruppiner Bilderbogen

Bilderbogen machen Neuruppin im 19. Jahrhundert weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Bilderbogen sind Einblattdrucke. Sie bringen aktuelles Weltgeschehen, Nachrichten von den Herrscherhäusern Europas, erbauliche Darstellungen, religiöse Motive und humoristische Begebenheiten unter die Leute. Sie sind lehrreich, unterhaltsam und vor allem bunt.

 

In Neuruppin gab es drei Verlage die Bilderbogen herstellten: Gustav Kühn, Oehmigke & Riemschneider und F. W. Bergemann. In ihren Kolorierstuben und Druckereien wurden insgesamt mehr als 20.000 verschiedene Bilderbogenmotive gestaltet und in einer Millionenauflage hergestellt.

 

Die Animation erzählt die Geschichte der Neuruppiner Bilderbogen und erklärt das Steindruckverfahren.

 

 

Bilderbogen für Kinder

Viele Bilderbogenmotive richteten sich an Kinder und Jugendliche. Sie dienten als Anschauungsmaterial für den Unterricht oder luden zum Basteln, Spielen und Ausmalen ein.

Wir haben aus unserer großen Sammlung vier Bogen zum Ausmalen herausgesucht, die Sie herunterladen und ausmalen können. Aber sicherlich fällt Ihnen und Ihren Kindern noch mehr dazu ein: Wie wäre es mit einer kleinen Runde Memory? Und wo verstecken sich die sieben Zwerge in Ihrer Wohnung? Schicken Sie uns ein Foto von Ihrer Idee. Wir möchten eine Auswahl davon in einer Galerie einstellen.

Viel Spaß beim Ausmalen, Ausschneiden und Spielen!

 

 

Die Sammlung des Museum Neuruppin

Das Museum Neuruppin besitzt heute mit mehr als 12.000 Blättern die größte deutsche Sammlung dieser populären Druckgrafik des 19. und 20. Jahrhunderts. Davon stammen 7.500 Bogen aus den Neuruppiner Druckereien, die restlichen Blätter zählen zu den Erzeugnissen europaweit angesiedelter Konkurrenzunternehmen. Einige Objekte aus der Museumssammlung finden Sie hier.

Weitere digitale Angebote

Das Museum Neuruppin nimmt Teil an dem Projekt museum-digital:brandenburg

 

Sie finden Exponate aus unserem Haus in virtuellen Ausstellungen zu Themen wie Brandenburg im Bild. Historische Stadtansichten aus dem Land Brandenburg.

 

Die spannende Ausstellung Kanope, Krokodil und Königsstuhl. Globale Geschichten in brandenburgischen Museen erzählt von Ausstellungsstücken, deren Verbindung mit Brandenburg sich meist erst beim zweiten Blick offenbart. In den Bildern, die unser Museum beigesteuert hat, zeigt der gebürtige Neuruppiner Wilhelm Gentz seinen Blick auf das Alltagsgeschehen im Orient des 19. Jahrhunderts.

 

Private Schriftstücke wurden für die virtuelle Ausstellung Populare Schriftzeugnisse digitalisiert.

 

An der Einbindung unserer gläsernen Objekte in die Ausstellung Brandenburgisches Glas. Produktionsvielfalt vom 16. bis zum 18. Jahrhundert wird derzeit gearbeitet.

 

Natürlich können Sie auch direkt über den Museumseintrag Zugang zu den Objekten erhalten. Auch eine virtuelle Reise zu den anderen Museen in Brandenburg lohnt sich gewiss.

 

Zusätzlich bietet das Museum zwei Apps an. Die App "Museum Neuruppin" bietet einen Einblick in die Sammlung des Museums, indem sie einzelne Exponate der Dauerausstellung genauer vorstellt. Die App "Museum Neuruppin unterwegs" lädt zum interaktiven Spaziergang durch die Stadt ein. Weitere Informationen finden Sie hier.