AKTUELLES

+++ Im Museum gilt die 2G-Regelung und Maskenpflicht (FFP2).+++

Neue Wechselausstellungen

100 Jahre Gildenhall

Von hier in die Welt 

Handwerk ∙ Kunst ∙ Kunsthandwerk

3. Oktober 2021 bis 14. Februar 2022

 

Am 7. August 1921 verkündete der Bauunternehmer Georg Heyer die Gründung der Gildenhaller Freilandsiedlung. Gildenhall wurde zu einem Synonym für die Verbindung von Handwerk, Kunst und Leben – verwirklicht in einer Arbeits- und Lebensgemeinschaft von Handwerkern, Architekten, Künstlerinnen und Künstlern auf eigener Scholle. Es war der Versuch, ein Lebensmodell zu finden, das sich abgegrenzte zu den großstädtischen Arbeits- und Lebensverhältnissen. Inspiriert von den Ideen des Deutschen Werkbundes und des jungen Bauhauses, stand Gildenhall für solides Handwerk, eine hohe praktische und ästhetische Qualität seiner Produkte sowie eine naturnahe Lebensweise.

 

Plakat: Gildenhall_I. Von hier in die Welt Blick in den Wechselausstellungsraum
  Blick in den Ausstellungsraum

 

100 Jahre Gildenhall
Neue Siedlungskultur

Arbeiten · Wohnen · Leben

7. November 2021 bis 6. Juni 2022

 

Eine Ausstellung des Deutschen Werkbund Berlin e. V. im Museum Neuruppin.

 

Im Gründungsaufruf Gildenhall 1921 wird die Bedeutung des Handwerks
für eine neue Identität der Menschen im immer mehr entfremdeten in-
dustriellen Arbeitsprozess herausgestellt. Basis sind Lebensreform- und
baukulturelle Bewegungen aus der Zeit, besonders die Grundsätze des
Deutschen Werkbundes ab 1907 oder das Bauhaus-Manifest 1919.  
Vielerorts entstehen neue Wohnquartiere, teils als Werksiedlungen, teils
mit genossenschaftlichen Formen des Zusammenlebens. Gildenhall
greift diese Ideen auf, geht aber in Bezug auf Arbeiten, Wohnen und
Leben am gleichen Ort einen eigenen Weg.

Die Ausstellung Neue Siedlungskultur. Arbeiten – Wohnen – Leben befindet sich in der Dauerausstellung des Museums im 1. Obergeschoss. Sie spürt den zeitgenössischen Ansätzen nach und bettet Gildenhall ein in den Siedlungsbau in Brandenburg. Die Ausstellung wurde kuratiert von Mitgliedern des Deutschen Werkbundes Berlin, Brigitte Kochta, Architektin, und Matthias Frinken, Architekt und Stadtplaner.

 

Plakat Gildenhall Neue Siedlungskultur   Blick in die Wechselausstellung, Foto: Museum Neuruppin


Gefördert mit den Mitteln aus der Glücksspielabgabe der Lotterien und Sportwetten des Landes Brandenburg.

 

Logo Land Brandenburg

sowie von

  Logo Landkreis OPR   Fontanestadt Neuruppin

 

Liebe Besucherinnen und Besucher!

 

die aktuelle Wechselausstellung 100 Jahre Gildenhall bespielt auch den Bilderbogen-Raum. Daher sind die Neuruppiner Bilderbogen zurzeit den Exponaten der Gildenhaller Künster:innen und Handwerker:innen gewichen.

 

Unsere App Museum Neuruppin unterwegs lädt ein zu einem digitalen Stadtspaziergang zu den Neuruppiner Bilderbogen. Weitere wissenswerte Informationen finden Sie bei unseren digitalen Angeboten.

CORONA in Neuruppin

Gegenwart sammeln für das Museum der Zukunft

Sammlungsaufruf

 

Die aktuelle Corona-Pandemie ist in ihrem Ausmaß und ihrer zeitlichen Dauer ein weltweit einschneidendes Ereignis. Sie fordert die Menschen in ihrem Alltag heraus. Die Pandemie lässt wie ein Brennglas Versäumnisse der Vergangenheit und Herausforderungen der Zukunft deutlich hervortreten. Sie verändert unsere Gesellschaft nachhaltig.

 

Wie werden wir uns in Neuruppin an die Pandemie erinnern?

Im Museum Neuruppin wollen wir das Leben mit Corona für die zukünftigen Generationen festhalten. Hierfür suchen wir nach Fotos, Dokumenten, persönlichen Erinnerungsstücken und Alltagsgegenständen, die die Veränderungen und Herausforderungen in der Pandemiezeit in Neuruppin abbilden. Vieles ist denkbar: eine Stoffmaske mit besonderer Geschichte, die Einladung zum Impftermin oder Fotos aus dem veränderten Familienalltag. Wie sah der Kindergarten-/Schulalltag zuhause aus? Wie haben Sie Ihre Freizeit verbracht? Wie hielten Sie mit Freund:innen oder den Großeltern Kontakt? Welche Veränderungen in der Stadt haben Sie bemerkt? Auf welche Hilfsangebote sind Sie aufmerksam geworden? Haben Sie vielleicht neue Orte in der Stadt für sich entdeckt?

 

Sie möchten sich beteiligen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf und bringen Ihre Bilder, Objekte und Geschichten ins Museum. Sie erreichen uns telefonisch unter 03391-3555100 oder per E-Mail: . Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und Ihre Beiträge!