Aktuelles

Aufgrund der Anordnung der brandenburgischen Landesregierung vom 30. Oktober bleibt das Museum Neuruppin vom 2. November bis zum 30. November 2020 für Besucher*innen geschlossen. Es finden vorerst keinerlei Veranstaltungen oder Führungen statt.

 

Sie erreichen uns trotzdem weiterhin telefonisch unter 03391/355 5100 oder per Email: .

 

Wir hoffen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen herzlich alles Gute.

Bitte bleiben Sie gesund, achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen.

 

 

Ihr Museumsteam

Die Neuruppiner Tuchmacherfamilie Ebell aus der Sicht eines Nachfahren

 

Im Rahmen der Überarbeitung der Dauerausstellung zeigt das Museum Neuruppin seit Anfang Mai einige private Leihgaben, die im Zusammenhang mit der Geschichte der Neuruppiner Tuchfabrik Christian Ebell stehen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1795. Im 19. Jahrhundert entwickelte es sich zur erfolgreichsten Tuchfabrik in Neuruppin. Der Großteil der Objekte wurde dem Museum von dem privaten Leihgeber Heinrich Reitz zur Verfügung gestellt. Herr Reitz ist als Nachfahre der Familie Ebell in Besitz eines umfangreichen Familienarchivs, das er größtenteils ausgewertet und transkribiert hat. Für Ende Mai war im Museum eine öffentliche Gesprächsrunde mit Herrn Reitz geplant. Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen musste diese Veranstaltung auf den 23. September 2020 um 17:30 Uhr verschoben werden. Für Interessierte steht ein Interview mit Herrn Reitz zur Verfügung. Der Beitrag gibt Einblicke in den neuen Bereich der Dauerausstellung sowie in sein Familienarchiv.

 

 

 

Das Museum Neuruppin digital entdecken

 

Bunt und populär – Neuruppiner Bilderbogen

Bilderbogen machen Neuruppin im 19. Jahrhundert weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Bilderbogen sind Einblattdrucke. Sie bringen aktuelles Weltgeschehen, Nachrichten von den Herrscherhäusern Europas, erbauliche Darstellungen, religiöse Motive und humoristische Begebenheiten unter die Leute. Sie sind lehrreich, unterhaltsam und vor allem bunt.

 

In Neuruppin gab es drei Verlage die Bilderbogen herstellten: Gustav Kühn, Oehmigke & Riemschneider und F. W. Bergemann. In ihren Kolorierstuben und Druckereien wurden insgesamt mehr als 20.000 verschiedene Bilderbogenmotive gestaltet und in einer Millionenauflage hergestellt.

 

Die Animation erzählt die Geschichte der Neuruppiner Bilderbogen und erklärt das Steindruckverfahren.

 

 

Bilderbogen für Kinder

Viele Bilderbogenmotive richteten sich an Kinder und Jugendliche. Sie dienten als Anschauungsmaterial für den Unterricht oder luden zum Basteln, Spielen und Ausmalen ein.

Wir haben aus unserer großen Sammlung vier Bogen zum Ausmalen herausgesucht, die Sie herunterladen und ausmalen können. Aber sicherlich fällt Ihnen und Ihren Kindern noch mehr dazu ein: Wie wäre es mit einer kleinen Runde Memory? Und wo verstecken sich die sieben Zwerge in Ihrer Wohnung? Schicken Sie uns ein Foto von Ihrer Idee. Wir möchten eine Auswahl davon in einer Galerie einstellen.

Viel Spaß beim Ausmalen, Ausschneiden und Spielen!

 

 

Die Sammlung des Museum Neuruppin

Das Museum Neuruppin besitzt heute mit mehr als 12.000 Blättern die größte deutsche Sammlung dieser populären Druckgrafik des 19. und 20. Jahrhunderts. Davon stammen 7.500 Bogen aus den Neuruppiner Druckereien, die restlichen Blätter zählen zu den Erzeugnissen europaweit angesiedelter Konkurrenzunternehmen. Einige Objekte aus der Museumssammlung finden Sie hier.

Weitere digitale Angebote

 

Das Museum Neuruppin nimmt Teil an dem Projekt museum-digital:brandenburg

 

Sie finden Exponate aus unserem Haus in virtuellen Ausstellungen zu Themen wie Brandenburg im Bild. Historische Stadtansichten aus dem Land Brandenburg.

 

Die spannende Ausstellung Kanope, Krokodil und Königsstuhl. Globale Geschichten in brandenburgischen Museen erzählt von Ausstellungsstücken, deren Verbindung mit Brandenburg sich meist erst beim zweiten Blick offenbart. In den Bildern, die unser Museum beigesteuert hat, zeigt der gebürtige Neuruppiner Wilhelm Gentz seinen Blick auf das Alltagsgeschehen im Orient des 19. Jahrhunderts.

 

Private Schriftstücke wurden für die virtuelle Ausstellung Populare Schriftzeugnisse digitalisiert.

 

An der Einbindung unserer gläsernen Objekte in die Ausstellung Brandenburgisches Glas. Produktionsvielfalt vom 16. bis zum 18. Jahrhundert wird derzeit gearbeitet.

 

Natürlich können Sie auch direkt über den Museumseintrag Zugang zu den Objekten erhalten. Auch eine virtuelle Reise zu den anderen Museen in Brandenburg lohnt sich gewiss.

 

Zusätzlich bietet das Museum zwei Apps an. Die App "Museum Neuruppin" bietet einen Einblick in die Sammlung des Museums, indem sie einzelne Exponate der Dauerausstellung genauer vorstellt. Die App "Museum Neuruppin unterwegs" lädt zum interaktiven Spaziergang durch die Stadt ein. Weitere Informationen finden Sie hier.