April bis September
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Feiertage
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Oktober bis März
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Das Museum Neuruppin präsentiert eine Ausstellung über die Familie von Quast, deren Wohnsitz Radensleben sowie die dort bis 1945 befindliche Kunstsammlung. Diese ging vor allem auf Ferdinand von Quast (1807–1877) zurück, der nach seinem Besuch des Neuruppiner Gymnasiums und der Berliner Bauakademie als Schüler von Karl Friedrich Schinkel schließlich 1843 zum ersten preußischen „Konservator der Denkmäler“ ernannt und somit ein Begründer der modernen Denkmalpflege wurde.
Ferdinand von Quast pflegte auch privat eine große Leidenschaft für Kunstwerke unterschiedlichster Epochen und Herkunft, die er in Radensleben, heute ein Ortsteil der Flächenstadt Neuruppin, zusammentrug. Darunter befanden sich bedeutende italienische Gemälde und Skulpturen des Spätmittelalters und der Renaissance, friderizianische Möbel und Porträts sowie ein großer Bestand an originalen Zeichnungen von Schinkel. Die Sammlung wurde Ende des Zweiten Weltkriegs teils zerstört, teils ausgelagert und von der Familie auf der Flucht nach Westdeutschland gerettet. Heute sind die noch erhaltenen Kunstwerke weit verstreut. Teile der Sammlung werden in der Ausstellung erstmals wieder zusammengefügt.
Das Museum dankt für die Unterstützung der Ausstellung der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin und den Freunden der Preußischen Schlösser und Gärten e. V.
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sowie dem Förderverein für das Museum Neuruppin e. V.
Pressemitteilung, 2. Oktober 2026
Einladung zur Ausstellungseröffnung am 11. Oktober 2026
Weitere Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung erhalten Sie im Veranstaltungskalender.
10. November 2026 | 18 Uhr (c.t.)
VORTRAG
Die Familie von Quast auf Radensleben und ihre Kunstsammlung
Referenten: Ulrich Feldhahn und Sebastian Panwitz
Veranstalter: LANDESGESCHICHTLICHE VEREINIGUNG FÜR DIE MARK BRANDENBURG E.V.
Ort: Bibliothek der LANDESGESCHICHTLICHEN VEREINIGUNG FÜR DIE MARK BRANDENBURG (in Haus 4 der BERLINER STADTBIBLIOTHEK), Breite Straße 30–36 (Zugang: Schlossplatz, über den Innenhof), 10178 Berlin-Mitte.
https://www.keusch-reisezeiten.de/post/2026-10-neuruppin-schinkel vom 16. Oktober 2026



Der Slogan „… zu haben bei Gustav Kühn, Neuruppin“, gedruckt auf den bunten Bilderbogen, machte den Namen der märkischen Stadt national und international bekannt. Das Museum Neuruppin besitzt über 12.000 Bilderbogen aus Neuruppin und anderen europäischen Produktionsstätten. Dieser überregional bedeutende Sammlungsschwerpunkt wird kontinuierlich ausgebaut. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, einige Lücken in der Sammlung erfolgreich zu schließen. So konnten ein größeres Konvolut Neuruppiner Bogen sowie Objekte aus dem Kontext der Bilderbogenproduktion aus der privaten Sammlung von Dietrich Hecht (Aschaffenburg) erworben werden. Mit weiteren teils gestifteten, teils angekauften Objekten werden die Neuerwerbungen im Bilderbogenraum vorgestellt.
Einladung zur Eröffnung der Präsentation am 22. Februar 2026
Museum Neuruppin
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